So ein Auto habe ich auch mal besessen und gefahren, ab 1967
Mit einem 50 PS Mercedes - Benz - Dieselmotor als Antrieb
.

Baujahr 1957
Typ des Autos mit Originalmotor als:
 BMW 502 V8, 2580 ccm, 100 PS, 160 km/h, Luxusausführung.

Nach den ersten 500 km nach Kauf gab es einen Schlag und die Kurbelwelle schaute durch den Motorblock ins Freie. Für über 1500 € einen  werksüberholten Motor bei Mercedes einbauen lassen und dann ab nach Österreich -Kärnten ins Lavantal zu 3 Monaten Arbeit.

Ich hatte viel Spaß damit aber auch sehr viel Ärger mit Motor und Stoßdämpfer und... und ...

Ich habe X-mal den Diesel-Motor aus und eingebaut. Das Getriebe war separat vom Motor  ueber eine Kardanwelle verbunden. Die Kupplungseinheit am Motor war nur in einem Lager gehalten was beim Einkuppeln immer wieder Zentrierprobleme gab und dann das dadurch entstehende Dröhnen nur durch mehrmaliges kuppeln beseitigt werden konnte. Ich habe eine zweite Lagerung eingebaut war aber nur von kurzer positiver Wirkung.

Bei einem Spanienurlaub ( das Auto war farbig bemalt, abwaschbar ) gab es auf der Rückfahrt Probleme mit dem hydraulischen Kupplungszylinder was sich schon auf der Hinfahrt in Frankreich abzeichnete. In Be´zier, kurz nach der spanischen Grenze zwischen Perpignan und Montpellier ging nichts mehr. Ohne schaltbare Kupplung den Motor anlassen ist schon ein Gehopse. Ich konnte im Verkehr nicht auskuppeln und bremsen, ich musste den Motor ausmachen und dann zur Weiterfahrt wieder ohne Kupplung anlassen.  Das ging so lange bis es wegen dem Straßenverkehr zu gefährlich wurde und wir in einer Straße eine Reparaturwerkstatt sahen und sofort in den engen Hof fuhren.
Die haben sofort die Kupplungsflüssigkeit abgelassen, weil sie der Meinung waren die Flüssigkeit ist alt und schuld an der nicht funktionierenden Kupplung. Mangels Sprachkenntnisse konnte ich denen nicht verdeutlichen, dass das nicht die Ursache ist. Nach ca. 15 Minuten wurde ein neues Fernsehgerät angeliefert und mein Auto wurde einfach stehen lassen. Bitten und reklamieren half nichts jetzt wurde Fernsehen geschaut. So startete ich mit Anlasser ohne Kupplung und wir fuhren noch ein paar Straßen weiter um eine weitere Werkstatt zu suchen bis  ich aufgab. Ich stellte das Auto ab und Rolf ging auf die Suche nach einer Werkstatt.
 Nach langer Zeit  kam er. Saß in einem Auto mit einem älteren BMW-Facharbeiter der ortsansässigen BMW- Werksatt (was ein Glück). Da die Werkstatt nicht selbst abschleppte hatte er gleich einen Abschleppdienst geordert der mich dann an die Leine nahm. Da es schon Abend war fragten wir
(ohne Sprachkenntnisse) nach Hilfe bei Unterbringung für die Nacht. Teuer, schlecht  und schlaflos war die Unterbringung aber Hauptsache untergebracht.
Am nächsten Tag gingen wir zur Werkstatt. Der ältere Facharbeiter war mal in München bei BMW und hatte dort Kurse besucht der konnte mit diesem alten Vehikel was anfangen und hat sofort als Defekt die Manschette im Kupplungszylinder lokalisiert. Ja und dann hatten die doch tatsächlich für diese alte Karre eine passende Manschette weil dieser Typ immer noch in der laufenden Serie eingebaut wurde.
 Jetzt kam ein anderer Kunde und wollte sein Fahrzeug repariert haben. Kam der Chef und schimpfte mit dem Mann der an meinem Auto reparierte er solle sofort aufhören und an dem anderen Kunden seinem Auto anfangen. Zum Glück setzte sich der Facharbeiter durch da er nur noch wenig Arbeit an meinem Fahrzeug hatte und wir konnten gegen Abend Be´ziers verlassen und dann aber ohne Stop  die Nacht durch nach Hause.

Schon damals ausgerüstet mit den Befestigungspunkten für Sicherheitsgurte. Ich hätte die nur einzubauen brauchen.
Lenkradschaltung.

Hier vor meinem Elternhaus

Ich habe den Verkauf schon oft bereut, ich hätte den Originalmotor wieder einbauen sollen und wieder Spaß gehabt.

Wer Interesse hat, da gibt es bessere Informationen

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